Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Als ich jung war, konnte ich oft nicht glauben, dass Routine etwas schönes sein kann. Je älter ich aber wurde, um so mehr weiß ich jetzt gewisse Gewohnheiten zu schätzen. Ich bin also selbst zu einem Gewohnheitstier geworden und ich pflege meine Rituale.

Mein Tag beginnt in der Früh immer mit einem selbst gebrühten griechischen Kaffee, der noch mit etwas Milch gestreckt wird. Ohne diesen Kaffee kann ich nicht leben. Zum Glück habe ich einen griechischen Großhandel aufgetan, wo ich mich monatlich – auch das ein Ritual – mit genügend Kaffee für den ganzen Monat eindecke. Am Nachmittag trinke ich oft, aber nicht täglich, einen kleinen Kaffee und jeder Espresso und die vielen Kaffeemaschinen können mir gestohlen bleiben. Am besten schmeckt mir mein griechischer Mokka.

Meine Katze erfordert Gewissenhaftigkeit bei der Fütterung. Nicht von ungefähr sprechen wir von einem Gewohnheitstier. Nach dem morgendlichen Kaffee wird die Katze gefüttert, morgens mit Trockenfutter und abends zu einer bestimmten Stunde mit Nassfutter. Sie macht selbst auf sich aufmerksam durch Miauen und das sollte man nicht überhören. Nur durch die täglichen Regelmäßigkeit bleibt sie glücklich und gesund.

Zu meinen Gewohnheiten gehört auch das tägliche Einkaufen. Ich decke mich mit Lebensmitteln und Getränken für höchstens zwei Tage ein. Manchmal kaufe ich etwas auf Vorrat, das ich einfriere und bei Bedarf darauf zurückgreifen kann. Da ich täglich koche, ein geliebtes Ritual auch das, lasse ich mich oft beim Einkaufen von den Angeboten inspirieren.

Das Kochen ist eine wunderbare Gewohnheit. Es ist Entspannung pur und bietet Platz für Kreativität. Oft koche ich immer wieder gleiche Speisen, die uns sehr gut schmecken, manchmal probiere aber etwas Neues aus. Das macht sehr viel Spaß und sorgt für gesunde Ernährung Tag für Tag.

Ein Hobby kann auch ein liebgewonnenes Ritual sein. Für mich ist es das Schreiben von Texten zu ganz unterschiedlichen Themen. Oft muss ich zunächst im Internet recherchieren, dabei lerne ich sehr viel Neues und erweitere meinen Horizont.

Gewohnheiten und Rituale helfen uns, ein ausgeglichenes und glückliches Leben zu führen, sie prägen unseren Charakter.

ISAKI

Worauf ich mich dieses Jahr besonders freue

Die Zeit um das Neujahr ist gekennzeichnet von einem gewissen Neuaufbruch. Man nimmt sich gute Vorsätze vor, die man jetzt in den kommenden Monaten realisieren möchte. Ich habe mir vorgenommen, endlich ein paar lästige Pfunden loszuwerden. Die schicke Mode sieht schließlich nur an schlanken Menschen gut aus. Außerdem muss ich langsam an meine Gelenke und die Wirbelsäule denken, sie sind durch Übergewicht enormen Belastungen ausgesetzt.

Seit Jahren bin ich schon eine Raucherin und genieße jede Zigarette. Nun sind die Zigaretten von Jahr zu Jahr teurer geworden und die nächste Preiserhöhung steht auch ins Haus. Ich würde mir wünschen, dass ich mit dem Rauchen ganz aufhören könnte. Aber das kann ich im Moment noch nicht, ich habe noch mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, der mich immer zu Zigaretten verführt. Aber ich denke an eine Reduzierung des Konsums.

In dem kommenden Jahr steht endlich ein Urlaub bevor. Darauf freue ich mich am meistern. Aus verschiedenen Gründen konnte ich in der Vergangenheit nicht verreisen. Dieses Jahr soll es wieder so weit sein. Ich muss mich noch entscheiden, ob ich eine Städtereise oder einen Urlaub am Meer machen werde. Reizen würde mich beides, aber die Tendenz geht mehr zum Plantschen in einem azurblauen Wasser des Mittelmeers. Die Städtereise kann man auch im Frühjahr oder Herbst machen und eine Woche reicht vollkommen.

Worauf freue ich mich noch dieses Jahr? Das wäre meine junge Katze Sophie. Ich freue mich auf die kommende Zeit mit ihr und wie sie sich entwickeln wird. Sie ist sehr lernfähig und ich entdecke immer wieder neue Verhaltensweise an ihr. Sie ist ein toller Begleiter.

Am meisten aber freue ich mich auf meine Partnerschaft. Mein Freund und ich sind noch nicht so lange zusammen. Und auf die Zeit mit ihm, neue Entwicklungen, schöne Momente und gemeinsame Erlebnisse bin ich neugierig.

TEXT ISAKI

Winterstreusalz just in time?

Winterfreuden 2010/2011Winter! weißer Winter! Wohin das Auge auch Blick, alles mit Schnee bedeckt. Natürlich freut der viele Schnee die Wintersportler, die nun freudigst ihren Wintersportarten fröhnen können.
Ein Kehrseite der Medaille ist, dass den Kommunen, sprich Städten und Gemeinden, das Streusalz ausgehen könnte. Manche Gebietskörperschaften haben, im Hinblick auf die bisherigen milden Winter, keine allzu großen Vorräte an Streusalz angelegt und sind nun überrascht, dass die führenden Lieferanten längere Wartezeiten haben, bis sie die vielen Streusalzbestellungen erledigen können.

Große Kommunen, wie beispielsweise die Stadt München in Bayern haben jedoch vorgesorgt und betreiben selbst große Streusalzlager. Wie der Presse zu entnehmen ist, kommt es überwiegend in kleineren Gemeinden zu Engpässen.

Die Streusalzförderstätten, wie beispielsweise Wacker Chemie, arbeiten jedenfalls mit voller Auslastung, um den Lieferwünschen der Kommunen nachzukommen. Teilweise treibt die Versorgungssituation beim Streusalz groteske Blüten, wenn auf dem Schreibtisch des Bauhofchefs ein Fax aus der Ukraine landet, in dem Streusalz frei Haus zu überhöhten Preisen angeboten wird.

Das Bundeskartellamt hatte bereits mitgeteilt, wegen der drastisch gestiegenen Preise für Streusalz nicht gegen die Salzhersteller und Lieferanten vorgehen zu wollen. Wegen des starken Wintereinbrauchs, seien es nun einmal Marktgegebenheiten, dass die Preise höher sind als in schwächeren Winterperioden.

Bild Snow Girl © dimis, Fotolia

Das ist Fashionmarketing pur: Nacktshopping

Eine Marketingaktion im Fashionsegment, die es in sich hat:

Kommst Du nackig, gehst Du gekleidet!

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Noch gibt es weitere Termine in den Läden der Fashionkette Desigual in Spanien und den Niederlanden. Einfach in der (reizvollen) Unterwäsche erscheinen und ab in den Store zur Einkleidung. Danach als Lady oder Gentlemen voller Stolz den Modeladen wieder verlassen. Natürlich gibt es auch eine kleines Video dazu:

Wenn das kein gelungenes Fashionmarketing ist, was dann?

Wie ist das nun, mit den bloggenden Katzen?

Wir fragten kürzlich, “können Katzen bloggen?” Bitte sehr, hier ist die Antwort – Gastbeitrag von ISAKI

Katze Sophie

Können Katzen bloggen?

Wir internetaffinen Menschen schreiben gerne unsere Geschichten in einem Blog. Wir haben so viel zu erzählen und am besten geht es, wenn wir alles niederschreiben in einem Beitrag in einem Blog. Das wird dann auch überall auf der Welt gelesen. Die Frage, die wir uns stellen ist, ob unsere Mitbewohner die Katzen auch bloggen können?

Das müssen wir mit einem eindeutigen Ja beantworten. Unsere Katze Sophie hat sehr viel mitzuteilen, sie sagt es mir in ihrer Sprache und ich trage es in ein Blog ein. Oft sitzt die Sophie sinnierend auf dem Fensterbrett und denkt über die Welt an sich nach. Es kommen dabei sehr hintersinnige Gedanken heraus.
Warum müssen die Menschen etwas nachjagen, meist sind es nur Ideen, die ihnen andere in den Kopf setzen, gar nicht eigene Bedürfnisse. Warum also sind so viele Menschen auf der Suche nach etwas, was nur andere gut finden und sie selbst gar nicht reflektiert haben. Sophie als Katze sieht alles sehr gelassen, sie hat nur ihre unmittelbaren Bedürfnisse wie Fressen, Schlafen und Schmusen im Kopf. Warum denn irgendwelchen fernen Ideen nacheifern, das ist doch alle so weit hergeholt. Sophie sitzt manchmal in der Badewanne, wenn die Menschen vorher darin gebadet habe, und lässt ihr Leben Revue passieren. Wie gesagt, Sophie ist mit ihrem unmittelbaren Leben in erster Linie beschäftigt. Sie denkt nicht über weitere Zusammenhänge nach, das können wir uns von unserer bloggenden Katze abschauen. Die Katzen sollten an die Macht kommen, unsere Leben wäre dann mit Sicherheit viel überschaubarer.

Die Katze hat uns sehr viel zu erzählen, wir müssen ihre Worte nur übersetzen. Sie hat ja auch erst mit der Zeit gelernt zu sprechen. Am Anfang als sie noch klein hat sie gar nicht gesprochen. Erst mit einem Jahr etwa gab es die ersten Versuche zu sprechen. Wir haben dann noch ein weiteres Jahr gebraucht, um uns zu verständigen Jetzt schreibe ich ihre Beiträge in meinem Blog.

Das Ende der Wehrpflicht

aus Deutschland:

Das Ende der Wehrpflicht, lange ersehnt, jetzt ist es soweit!

Die allgemeine Wehrpflicht für Männer war vielen in Deutschland ein Greuel. Die einen lehnten sie aus politischen Gründen ab, die anderen sahen die Zeit ihrer Jugend mit sinnlosem Drill in den Kasernen vergeudet.

Nun ziehen zum letzten Mal zwangsverpflichtete Rekurten in die Kasernen ein, nach über zweihundert Jahren endet die Wehrpflicht in Deutschland. Künftig wird ausschliesslich eine Freiwilligenarmee zur Verfügung stehen.

Die vielfältigen Einsätze, gerade im Ausland, haben das Bild der Bundeswehr, also die an sie gestellten Anforderungen und Aufgaben, entscheident geändert. Fraglich ist, ob es gelingen wird, die Bundeswehr zu einer fortschrittlichen, schlagkräftigen, Einheit auszubauen, oder ob für die Zukunft ungedecktge Schecks ausgestellt worden sind. Von einer modernen Armee ist die Bundeswehr, nach Meinung von Wehrexperten, immer noch weit entfernt.

Mit dem Wegfall der Wehrpflicht unterhält die Bundesrepublik Deutschland eine reine Berufsarmee. Die Abendzeitung in München warnt davor, dass die Bundeswehr zu einem Dienstleister der Regierung verkommt.

Auch andere Kommentatoren der Presseorgane sehen weiterhin Probleme für die Bundeswehr.

Die Mittelbayrische Zeitung schreibt, dass “Guttenberg bei seinen Reformplänen die entscheidenden Antworten schuldig bleibt”. Die Bundeswehrreform könnte sich als teurer Irrtum entpuppen!

Es bleiben auch noch viele Fragen offen, was nach dem Wegfall der allgemeinen Wehrpflicht mit den Sozialdiensten passieren soll, die ebenfalls auf Freiwillige für die Pflege und Betreuung von Alten, Kranken und Behinderten setzen müssen.

Idioten entdecken YouTube

Es ist einfach schrecklich: etablierte Marken, Unternehmen und Geschäfte müssen sich gegen unberechtigte Anschuldigungen, der Veröffentlichung von Geschäftsgeheimnissen und gegen groben Usinn erwehren, also Videos, die auf YouTube und anderen Plattformen veröffentlicht werden. Das virale Video als Verbraucherwaffe, die SZ-online berichtet heute darüber.

Marcell D’Avis, der Leiter für Kundenzufriedenheit des Internetdienstleisters 1&1, verrät in Youtube-Videos Geschäftsgeheimnisse